Mittlerweile haben alle Bundesländer Ferien und der globale Sommerurlaub beginnt. Papa nimmt die Digitalkamera mit, Mama fotografiert wieder mit ihrem Smartphone. Aber was, wenn du YouTube-Videos machst und auch deinen jährlichen Urlaub dokumentieren möchtest? Solltest du lieber dir und deiner Familie einen angenehmen, entspannten und stressfreien Urlaub bieten oder deinen Zuschauern einige Videos aus deinen Sommerferien liefern? In diesem Beitrag unsere Empfehlung und Tipps für Creator im Urlaub.

Sollte ich die Kamera mitnehmen?

Auf jeden Fall. Solange du sie nicht jeden Tag mit an den Strand schleppst oder sich euer Hotel im Ghetto einer sehr belebten Stadt befindet, sollte euch das Ganze eigentlich keine Probleme bereiten. Neben Videos für deinen YouTube-Kanal macht es vielleicht auch Sinn, einen kleinen Film von der ganzen Reise zu erstellen. Damit hast du nicht nur noch ein schönes Resumée an Erinnerungen gezogen, sondern kannst vielleicht sogar deine Verwandten mit deinen Fähigkeiten der Videoproduktion und -bearbeitung beeindrucken. Zusätzlich musst du nicht unbedingt darauf achten, dass kein Geschwisterkind oder Elternteil in den Videos zu sehen ist, denn die Privatsphäre wird weniger eingeschränkt, wenn du einen Film nur für Freunde und Verwandtschaft produzierst.

Sind Daily Vlogs eine gute Idee?

Du solltest den Urlaub auch Urlaub sein lassen. Natürlich macht es uns allen Spaß, diese schönen Erinnerungen zu teilen und auf YouTube täglich neu hochzuladen, aber es ist auch eine Menge Stress. Du hast in vielen Momenten nichts als das neue Video im Kopf und musst entweder auf Strand verzichten oder eine Nachtschicht einlegen und bist am nächsten Tag mega fertig.

Ein Kompromiss für deine Gesundheit und die Aktualität deiner Social-Media-Präsenz wäre, nur jeden zweiten Tag ein Video zu erstellen und den Tag dazwischen als Pause und Schnitt-Tag zu nutzen. Außerdem kannst du deine Zuschauer dann darauf hinweisen, dass sie an den Tagen, an denen keine YouTube-Videos online kommen, du einen kleinen Einblick auf Instagram und Snapchat teilst. Somit strebst du außerdem noch Multi-Plattform-Postings an und kannst auf deine anderen Profile aufmerksam machen.

Urlaub mal Urlaub sein lassen

Regel und Priorität Nummer 1 sollte wirklich sein, die Zeit des Urlaubs auch mal als Entspannung zu nutzen. Mit Kopfhörer in den Ohren auf dem Handtuch am Strand zu liegen und die prallende Sonne ins Gesicht zu bekommen, sich im Pool oder Meer zu erfrischen und mal bis mittags ausschlafen zu können.

Denn nicht nur du wirst Urlaub machen: In der Sommerzeit sind Zuschauer bei Livestreams eher inaktiv, da sie sich selbst in einer Art Ruhephase oder eigenem Urlaub befinden. Zudem lohnen sich ein paar Tage Pause auch mal, um über die Zukunft deines YouTube-Kanals nachzudenken und danach wieder mit voller Energie durchstarten zu können — davon profitieren die Inhalte, die du erstellst und auch deine Zuschauer, die wahrnehmen werden, dass du wieder viel motivierter bist.

Insgesamt kann man sagen, dass Urlaub als YouTuber oder generell Filmemacher ein Zusammenspiel aus Erholung und Erstellung bedeutet und du am Ende selbst entscheiden musst, in welcher Form zu deine Priorität setzt.